Planung für ein Mittelstufengymnasium, Antrag der Fraktion GALB - BÜNDNIS

Beschlussentwurf:  

Die Gemeindevertretung möge beschließen:  

Die gemeindlichen Gremien sind über die Planungen für die Errichtung eines Mittelstufengymnasiums detailliert zu unterrichten.  

Dies betrifft: 

  • Die begründenden Passagen des Schulentwicklungsplans 2020-2025 und seiner Fortschreibung, Aussagen und Bescheide des Kultusministeriums .
  • Die baurechtlichen Bedingungen und Möglichkeiten der Planung im Berliner Zwickel.
  • Die Standortwahl, Eruierung von Standortalternativen im Nordkreis und der Flächenbedarf für die Einrichtung. 
  • Den Bedarf anhand von konkreten Zahlen der SchulabgängerInnen der Grundschulen in Ginsheim, Gustavsburg und Bischofsheim ab Schuljahr 2024/2025, die das geplant vier- bis fünfzügige Gymnasium begründen sollen. 
  • Voraussichtlicher Platzbedarf / existierendes Platzangebot in der gymnasialen Oberstufe (an der GHS, Neues Gymnasium), für die von einem geplanten Mittelstufengymnasium abgehenden Jahrgänge / aktuelle Anzahl der gymnasialen OberstufenschülerInnen in der GHS / NG aus Ginsheim-Gustavsburg sowie Bischofsheim. 
  • Kosten und finanzielle Auswirkungen eines solchen Baus uns seines Betriebs, v.a. in Bezug auf die Kreisumlage.

Einzuladen sind:  

  • Politische Entscheidungsträger (Landrat oder 1. KBO) 
  • VertreterInnen des Schulamtes Groß-Gerau 
  • Verantwortliche der Bauleitplanung und Bauplanung zur Erläuterung der baurechtlichen Fragen  

Begründung: 

Den politischen Gremien in Bischofsheim, insbesondere der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen, wurde das Projekt noch nicht vorgestellt.  

Fraktion GALB- Bündnis 90 / Die Grünen  

Sylvia Zwick

2021_13

04.12.2021: Sicherung des Radwegs Bischofsheim-Gustavsburg, Kreuzung Mainzer Straße/ Am Kupferwerk

Der Gemeindevorstand und der Bürgermeister als Ortsverkehrsbehörde werden gebeten, den Radweg auch in Abstimmung mit der Stadt Ginsheim-Gustavsburg (dort wurde ein analoger Antrag gestellt) wie folgt abzusichern bzw. absichern zu lassen:

- Hinweis für die Kraftfahrzeuge durch Aufstellung des Verkehrsschilds (Achtung Radfahrer Verkehrszeichen Nummer 138-10 / 138-20) aus Richtung Gustavsburg und aus Richtung Bischofsheim

- Fahrbahnmarkierung mit roter Farbe an den Übergängen für den Radverkehr (sowohl bei der Querungshilfe der Mainzer Straße als auch bei der Querung Am Kupferwerk)

- reflektierendes Piktogramm (Fahrradsymbol) auf der Fahrbahnoberfläche

- Beibehaltung der Höchstgeschwindigkeit von 50km/h auf der gesamten Strecke, auch aus Richtung Bischofsheim

- Zusätzlich ist dieser Bereich gezielt auszuleuchten

Wenn möglich sollte statt der Querungshilfe ein Zebrastreifen eingerichtet werden

Begründung: Bei diesem Streckenabschnitt handelt es sich um einen offiziellen und sehr wichtigen Radweg, der Bischofsheim mit Ginsheim-Gustavsburg verbindet. Nach dem Ortsausgang in Gustavsburg in Richtung Kreuzung Mainzer Straße - Am Kupferwerk wird die Höchstgeschwindigkeit innerhalb eines extrem kurzen Streckenabschnittes von 50 km/h auf 70 km/h erhöht. Auch aus Richtung Bischofsheim darf 70 km/h gefahren werden. Gleichzeitig gibt es für die motorisierten Verkehrsteilnehmenden keinen Hinweis darauf, dass an der Kreuzung neben dem motorisiertem Straßenverkehr auch ein Radweg und Fußgänger kreuzen. Dadurch entsteht eine extrem gefährliche Situation sowohl für die Menschen auf dem Fahrrad und die Fußgänger, als auch für die Personen im Auto. Hier gilt es schnellst möglich Abhilfe zu schaffen. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten entsteht nun durch die längere und frühe Dunkelheit eine noch gefährlichere Situation. Deshalb besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Wolfgang Bleith, Fraktionsvorsitzender