Planung für ein Mittelstufengymnasium, Antrag der Fraktion GALB - BÜNDNIS

2022_1

Sicherung des Radweges Bischofsheim - Gustavsburg an der Kreuzung Mainzer Straße/ Am Kupferwerk  

Der Gemeindevorstand und der Bürgermeister als Ortsverkehrsbehörde werden gebeten, 

den Radweg in einer Sofortmaßnahme auch in Abstimmung mit der Stadt Ginsheim-Gustavsburg (dort wurde ein analoger Antrag gestellt) wie folgt abzusichern bzw. absichern zu lassen:

  • Hinweis für die Kraftfahrzeuge durch Aufstellung des Verkehrsschilds (Achtung Radfahrer Verkehrszeichen Nummer 138) aus beiden Richtungen
  • Fahrbahnmarkierung mit roter Farbe an den Übergängen für den Radverkehr (sowohl bei der Querungshilfe der Mainzer Straße als auch bei der Querung Am Kupferwerk)
  • reflektierendes Piktogramm (Fahrradsymbol) auf der Fahrbahnoberfläche
  • Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit von 50km/h auf der gesamten Strecke
  • Zusätzlich ist dieser Bereich gezielt auszuleuchten
  • Wenn möglich sollte statt der Querungshilfe ein Zebrastreifen eingerichtet werden.

Darüber hinaus wird der Gemeindevorstand aufgefordert, die Maßnahmen Bisch04 und Bisch 05 (Schaffung einer gesicherten getrennten Rad- und Fußwegverbindung entlang der L3482) aus dem Radverkehrskonzept des Kreises mit allem Nachdruck auf allen Ebenen (auch Hessen mobil) zu verfolgen. 

Begründung: Bei diesem Streckenabschnitt handelt es sich um einen offiziellen und sehr wichtigen Radweg, der Bischofsheim mit Ginsheim-Gustavsburg verbindet. Nach dem Ortsausgang in Gustavsburg in Richtung Kreuzung Mainzer Straße - Am Kupferwerk wird die Höchstgeschwindigkeit innerhalb eines extrem kurzen Streckenabschnittes von 50 km/h auf 70 km/h erhöht. Auch aus Richtung Bischofsheim darf 70 km/h gefahren werden.

Gleichzeitig gibt es für die motorisierten Verkehrsteilnehmenden keinen Hinweis darauf, dass an der Kreuzung neben dem motorisiertem Straßenverkehr auch ein Radweg und Fußgänger kreuzen. Dadurch entsteht eine extrem gefährliche Situation sowohl für die Menschen auf dem Fahrrad und die Fußgänger, als auch für die Personen im Auto.

Hier gilt es schnellst möglich Abhilfe zu schaffen. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten entsteht nun durch die längere und frühe Dunkelheit eine noch gefährlichere Situation. Deshalb besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Wolfgang Bleith, Fraktionsvorsitzender

Der Antrag soll direkt im KUBUS beraten werden.