Planung für ein Mittelstufengymnasium, Antrag der Fraktion GALB - BÜNDNIS

Beschlussentwurf:  

Die Gemeindevertretung möge beschließen:  

Die gemeindlichen Gremien sind über die Planungen für die Errichtung eines Mittelstufengymnasiums detailliert zu unterrichten.  

Dies betrifft: 

  • Die begründenden Passagen des Schulentwicklungsplans 2020-2025 und seiner Fortschreibung, Aussagen und Bescheide des Kultusministeriums .
  • Die baurechtlichen Bedingungen und Möglichkeiten der Planung im Berliner Zwickel.
  • Die Standortwahl, Eruierung von Standortalternativen im Nordkreis und der Flächenbedarf für die Einrichtung. 
  • Den Bedarf anhand von konkreten Zahlen der SchulabgängerInnen der Grundschulen in Ginsheim, Gustavsburg und Bischofsheim ab Schuljahr 2024/2025, die das geplant vier- bis fünfzügige Gymnasium begründen sollen. 
  • Voraussichtlicher Platzbedarf / existierendes Platzangebot in der gymnasialen Oberstufe (an der GHS, Neues Gymnasium), für die von einem geplanten Mittelstufengymnasium abgehenden Jahrgänge / aktuelle Anzahl der gymnasialen OberstufenschülerInnen in der GHS / NG aus Ginsheim-Gustavsburg sowie Bischofsheim. 
  • Kosten und finanzielle Auswirkungen eines solchen Baus uns seines Betriebs, v.a. in Bezug auf die Kreisumlage.

Einzuladen sind:  

  • Politische Entscheidungsträger (Landrat oder 1. KBO) 
  • VertreterInnen des Schulamtes Groß-Gerau 
  • Verantwortliche der Bauleitplanung und Bauplanung zur Erläuterung der baurechtlichen Fragen  

Begründung: 

Den politischen Gremien in Bischofsheim, insbesondere der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen, wurde das Projekt noch nicht vorgestellt.  

Fraktion GALB- Bündnis 90 / Die Grünen  

Sylvia Zwick

2023_6 Entsiegelung von Flächen

Entsiegelung von Flächen

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die weitere Versiegelung von Flächen in der Gemeinde zu vermeiden und den Anteil bereits versiegelter Flächen kontinuierlich zu verringern. 

Folgende Maßnahmen sollen umgesetzt werden:

  • Prüfung gemeindeeigener Flächen auf Entsiegelungsmöglichkeiten und Vorlage einer Prioritätenliste von Maßnahmen mit Kostenschätzungen bis Oktober 2023.
  • Regelmäßige (2-3 Mal jährlich) Information an die Bürgerschaft in den verschiedenen Medien über die Wirkung von Versiegelung und Möglichkeiten zur Entsiegelung, gern auch mit Beispielen aus dem Ort. 
  • Information der Bürgerschaft über die Zuschussmöglichkeiten für Entsiegelung.

Begründung:

Die im Haushalt eingestellten Mittel für Entsiegelung sollen in der Gemeinde genutzt werden. Dafür ist die Bürgerschaft über die Auswirkungen von Versiegelung und den Nutzen sowie die Fördermöglichkeiten von Entsiegelungsmaßnahmen regelmäßig zu informieren. 

Die Gemeinde soll für ihre Liegenschaften einen Plan zur Entsiegelung vorlegen bis Oktober 2023, damit im Haushalt 2024 Mittel eingestellt werden können.

Flächenversiegelung beschädigt dauerhaft gesunde und ertragreiche Böden, sie schottet den Boden ab. Entsiegelung und naturnahe Begrünung schaffen Lebensraum für viele Arten, insbesondere Insekten, und ermöglichen ein Bodenleben, das Humus, der CO2 speichert, aufbauen kann. Solche Böden können wieder Feuchtigkeit aufnehmen, dort kann Regen versickern, sodass bei Starkregen die Kanalisation weniger belastet wird.

Die Versiegelung trägt auch zur Überhitzung im Zuge des Klimawandels bei, Begrünung nach der Entsiegelung schafft Kühlung durch die Verdunstung der Pflanzen, verhindert durch Schattenwurf die Aufheizung des Bodens, diese Effekte machen Begrünungen für alle Städte und Gemeinden immer wichtiger. 

Fraktion GALB – Bündnis 90 / Die Grünen

Der Antrag soll direkt im KUBUS beraten werden.